Sonntag, 3. Februar 2008

Neuheiten für das Buchregal...

Eugenides-Titelbild

In einem griechischen Bergdorf am Hang des kleinasiatischen Olymp fing alles an. Ein junger Mann und eine junge Frau, die Geschwister Eleutherios und Desdemona Stephanides, fliehen vor den Türken nach Smyrna und, als die Stadt brennt, weiter nach Amerika. Es ist das Jahr 1922. Auf dem Schiff, weit weg von allem, erschaffen sie sich als einander Unbekannte neu: Sie heiraten, verbringen ihre erste gemeinsame Nacht in einem Rettungsboot.

Kategorie: Wollte ich schon immer mal lesen.

Adressat-unbekannt

"Adressat unbekannt", erstmals 1938 im New Yorker Story Magazine veröffentlicht, ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser kurze Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft.

Kategorie: Hat mich angesprochen.

Schulversager

»Das Schulversagen der Kinder ist das Versagen der Schule«, sagt Lotte Kühn - und geht in ihrem neuen Buch den Ursachen dieses Scheiterns auf den Grund. An ihrer Seite: eine Ministerialbeamtin, die brisante Insiderinformationen über die Schulpolitik beisteuert. In ihrer schonungslosen Bestandsaufnahme beschreibt Lotte Kühn eindrücklich, woran unsere Schulen kranken. Praxisferne Bildungspolitik, ungenügende Lehrerausbildung, ein unzeitgemäßes Schulsystem - die Misere hat viele Gründe. Ausbaden müssen diese Missstände die Opfer des Systems: die Kinder und ihre Eltern. Lotte Kühn benennt jedoch nicht nur die Schuldigen am Schulversagen, sondern erklärt auch, was sich endlich ändern muss. Damit die im Lehrerhasser-Buch angestoßene Debatte über unsere Schulen weitergeht.

Kategorie: "Berufliche Weiterbildung"

"Meine Mängel gehören mir..."

"Das macht mir Mut auch meine Vorzüge anzusprechen", sagte der österreichische Satiriker, Schriftsteller und Publizist Karl Kraus ("Die letzten Tage der Menschheit") und so möchte ich mich vorstellen als das, was ich bin bzw. als das, was die Menschen von mir begreifen.
Ich bin eine Exil-Berlinerin, ich bin Studentin mit dem Wunsch das Studium als ausgebildete Lehrerin für die Fächer Geschichte und Deutsch zu verlassen.
Ebenso bin ich Verlobte eines gleichaltrigen Mannes, Schwester einer älteren Schwester, Kind einer Akademikermutter.
Und doch sind das nicht alle Rollen meines Lebens: Ich bin Weltverbesserer und Weltenbummler, Lebensjaher, Leser, Schreiberling, "Kreativling" und schluss endlich Mensch mit einem Interesse für Bücher, Kunst, Tagebücher, Aphorismen; kurzum, für alles, was etwas mit dem geschriebenen Wort oder der Symbolik von Wörtern zu tun hat. Nebenher begeistere ich mich für Filme, für Musik, für den Hund meiner Familie...

In diesem Sinne:
Wenn ich ein Buch lese, ein gescheites ebenso wie ein törichtes, ist es mir, als lebte es und spräche mit mir. (Jonathan Swift, (1667 - 1745))

Derzeit lese ich...

Katryn Berlinger - Das Schokoladenmädchen

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