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    <title>bücherblog : Rubrik:Buchrezension</title>
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    <dc:publisher>Glawar</dc:publisher>
    <dc:creator>Glawar</dc:creator>
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    <title>bücherblog</title>
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  <item rdf:about="http://glawar.twoday.net/stories/4689824/">
    <title>Eleanor Coerr - Sadako und die tausend Papierkraniche</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;239&quot; alt=&quot;Zwischenablage01&quot; width=&quot;164&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Glawar/images/Zwischenablage01.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sadako und die tausend Papierkraniche&quot; erschein erstmals 1977. Es ist die auf einer realen Figur basierenden Geschichte Sadako Sasakis. &lt;br /&gt;
Es ist 1955. Zehn Jahre nach dem Abwurf der Atombombe(n) von Hiroshima (und Nagasaki). Das junge 12-jährige Mädchen Sadako, was sich an den &quot;Donnerblitz&quot; nur schwer erinnern kann, erkrankt an der &quot;Atombombenkrankheit&quot;, an Leukämie. Sie verspürt Schwindelanfälle, hat Kopfschmerzen, bricht eines Tages auf dem Schulhof zusammen und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Nun ist sie im Krankenhaus, hat Angst vor dem Tod, virm Sterben. Kindliche Ängste wie die Versetzung in die Oberstufe oder der sportliche Erfolg werden im Laufe der Geschichte abgelöst durch die Angst und die Gedanken um den nahenden Tod Sadakos. Doch sie kämpft. Ihre beste Freundin erinnert sie an die Legende von einem Kranich. &lt;br /&gt;
Ein Kranich lebt tausend Jahre, und wenn man tausend Papierkraniche faltet, so gewähren die Götter demjenigen einen Wunsch. Sadako faltet und faltet und kommt schließlich auf 649 Origamikraniche - bis sie vollkommen entkräftet im Alter von 12 Jahren im Oktober 1955 verstirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist ein Kinderbuch und somit sollte es, laut der Wissenschaft, andere Beobachtungskriterien geben. Kinder haben einen anderen Blick auf die Welt als ich mit meinen 21 Jahren, sie stellen sich eher die Frage nach der Sympathie gegenüber den Figuren als sich mit dem Element und der Frage der Auseinandersetzung mit der Atombombe zu kümmern. Ich kann nur folgendes sagen: Das bilderreiche Buch ist ein Akt der Hoffnung, auch, wenn das Ende nicht positiv ist, so ist Sadako doch eine repräsentative Heldin für das Nichtaufgebenkönnen. Trotz der Schmerzen, trotz des nahenden Endes faltet sie weiter und trotzt somit der doch eher negativen Atmosphäre, die das Buch ausstößt. Sprachlich hat die Autorin die gesamte Geschichte natürlich eher mit simplen Satkonstruktionen gearbeitet, in die Handlung werden nebenher auch einige kulturelle Besonderheiten Japans eingearbeitet (Kimonos, ein Frühstück mit eingelegtem Rettich, Laternen in einen Fluss setzen für die Toten...). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fazit: &lt;/b&gt;Ein mut-machendes und für Kinder vielleicht etwas bekümmerndes, erschütterndes Buch. Für mich persönlich ein Akt der Stärke und Hoffnung.</description>
    <dc:creator>Glawar</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://glawar.twoday.net/topics/Buchrezension&quot;&gt;Buchrezension&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Glawar</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-08T18:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://glawar.twoday.net/stories/4676545/">
    <title>Kressmann Taylor - Adressat unbekannt</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;284&quot; alt=&quot;Adressat-unbekannt&quot; width=&quot;170&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Glawar/images/Adressat-unbekannt.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Katherine) Kressmann Taylor hat &quot;Adress unknown&quot; 1938 erstmals als Fortsetzungsgeschichte im Magazin &quot;Story&quot; veröffentlicht, deren Auflage innerhalb von zehn Tagen ausverkauft war. 1939 veröffentlichte der Verlag Simon and Schuster das &quot;Büchlein&quot; (Ingrid Müller-Münch in der Frankfurter Rundschau, 2001) als vollständige Ausgabe. Und doch dürfte jedem auffallen, auch nachdem das Buch erst 1992 wieder entdeckt und gedruckt wurde, dass der Name Kressmann Taylor nicht Programm ist in der amerikanischen Literaturgeschichte; sie wird in keinem der Fachbücher zur amerikanischen Literaturgeschichte jemals erwähnt und so bleibt die Autorin selbst, über die nicht mehr bekannt ist als dass sie verheiratet (war/ist) und drei Kinder hat(te) sowie in den USA lebt(e) und als Werbetexterin gearbeitet hat, auch im Dunkeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Briefromans lässt sich kurz zusammenfassen: Max Eisenstein und Martin Schulse sind Geschäftspartner und Freunde. In San Francisco haben sie eine gemeinsame Kunstgalerie aufgebaut; jedoch zieht Martin mit seiner Frau Elsa und den Kindern zurück nach Deutschland Anfangs schreiben sie sich noch sehr intime, zart-verbundene Zeilen wie &quot;Wir werden auf dich, den lieben Onkel Max trinken und an dich denken!&quot; bis Max, ein Jude, eine deutliche antisemitische Stimmung in Deutschland mitbekommt - Nicht durch Berichte von Freunden sondern auch in den Briefen von Martin. Zuerst zweifelt Martin selbst noch an dieser Regierung, bezeichnet Hitler dennoch als &quot;guten Schock für Deutschland&quot;, den es nötig hat um &quot;zu erwachen&quot;. Er konstatiert: &quot;Dem Himmel sei dank, dass er [Hitler] ein wahrer Führer ist und nicht ein Engel des Todes.&quot; &lt;br /&gt;
Martin scheint eingenommen von dem neuen System, dass einer Familie, vor allem seinen Söhnen, einen Aufstieg beschert; sie werden regelmäßig von einem Baron besucht, sein Sohn ist einer der &quot;Besten&quot; im Jungvolk und selbst seine Frau Elsa, wieder einmal mit einem Kind schwanger, schwärmt &quot;von dem neuen Führer, den sie so verehrt&quot;. &lt;br /&gt;
Er äußert seine Überzeugung gegenüber Max, der ihn &quot;so oder so nicht verstehe, weil er nur an die Ungerechtigkeit gegenüber seines Volkes denkt&quot;; kurzum: Er bittet ihn ihn nicht mehr zu schreiben und verweigert sogar die Hilfe der Schwester von Max&apos; als sie von SA-Schergen verfolgt um hilfesuchend vor seiner Tür steht. &lt;br /&gt;
Von da an beginnt die Pointe, beginnt die Rache des &quot;Juden Max&quot; an seinem ehemaligen Freund... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Buch ist nur 64 Seiten lang und besteht aus 19 Briefen und einem Telegramm; die Länge ist nicht wichtig, der Inhalt ist es und der hat es in sich. Kressmann Taylor weiß, wie sie die Sprache einsetzen muss, damit man zwar erst langsam, aber dann in all seiner Heftigkeit die Umkehrung von Martin bemerkt. Werden anfangs noch die Briefe mit &quot;Mein lieber Freund Max&quot; begonnen, so starten sie schluss endlich mit &quot;Heil Hitler!&quot;. Kein Wort ist zuviel, kein Wort zu wenig. Der Leser wird mit der Pointe fast erschlagen; mir blieb der Mund offen stehen, ich hatte glänzende Augen. Warum? Weil ich mir folgendes dachte: Endlich! Endlich gibt es einen Menschen, einen Protagonisten, der nicht sein Haupt senkt und von einer Freundschaft Abschied nimmt. Er nimmt keine Freundschaftskündigung hin, er reißt seinen ehemaligen Freund ins Verderben. Und ich muss sagen: Endlich ein Stück ausgleichende Gerechtigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fazit:&lt;/b&gt; Ein sehr bedrückendes, nachdenklich machendes Stück Literatur und Zeitdokument; auch, wenn es nur 64 Seiten hat - Sie werden einen erschlagen und aufrütteln.</description>
    <dc:creator>Glawar</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://glawar.twoday.net/topics/Buchrezension&quot;&gt;Buchrezension&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Glawar</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-04T16:53:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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